{"id":2975,"date":"2018-02-28T07:28:16","date_gmt":"2018-02-28T06:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/?p=2975"},"modified":"2018-02-28T07:28:16","modified_gmt":"2018-02-28T06:28:16","slug":"schreibblockaden-loesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/allgemein\/schreibblockaden-loesen.html","title":{"rendered":"Schreibblockaden l\u00f6sen"},"content":{"rendered":"<p>Du sitzt vor einem Blatt Papier oder einem Word-Dokument am Computer und es passiert: nichts. Dabei hast du genug zu tun und musst dringend eine Hausarbeit f\u00fcr die Schule oder Universit\u00e4t, einen Artikel f\u00fcr deinen Blog verfassen oder endlich den ersten Satz deines geplanten Romans schreiben. Mit diesem Problem bist du keine Ausnahme, denn viele Menschen leiden an einer Schreibblockade. Gemeint ist damit das Gef\u00fchl, dass du deine Gedanken nicht in Worte fassen und verschriftlichen kannst.<br \/>\nSo individuell der Schreibprozess ist, so individuell sind auch Schreibblockaden. Manche Menschen haben Probleme, einen Einstieg in ihren Text zu schreiben. Andere k\u00e4mpfen mit jedem Wort oder leiden sogar an k\u00f6rperlichen Symptomen wie Unruhe, \u00dcbelkeit oder Kopfschmerzen. Gegen das Gef\u00fchl der Machtlosigkeit vor einem Text kannst du aber etwas tun! Wir haben Tipps, wie du deine Schreibblockade l\u00f6st.<\/p>\n<h2>1. Ursachen finden<\/h2>\n<p>Wenn du immer wieder Probleme hast, Texte zu schreiben, solltest du dich auf Ursachensuche begeben. Bei vielen Menschen wiederholen sich Verhaltensmuster, die \u00fcberwunden werden m\u00fcssen, um die Blockade zu l\u00f6sen.<br \/>\nBesonders Versagens\u00e4ngste und Leistungsdruck f\u00fchren zu g\u00e4hnender Leere im Kopf: Wer zu hohe Erwartungen an sich stellt und einen perfekten Text von sich erwartet, erzeugt oftmals nur \u00c4ngste, die blockierend auf den Schreibprozess einwirken. Neben diesen psychischen Ursachen k\u00f6nnen auch inhaltliche Gr\u00fcnde zu einer Blockade f\u00fchren. Studenten und Sch\u00fcler, die vor einem gro\u00dfen Berg an Informationen f\u00fcr ihre Hausarbeit sitzen, wissen nicht, wo sie anfangen sollen und finden daher keinen Einstieg in ihren Text. Gleiches gilt f\u00fcr einen Mangel an Informationen. Nur wer wei\u00df, was er schreiben m\u00f6chte, ist bereit f\u00fcr den ersten Satz seines Textes.<\/p>\n<h2>2. Gedanken sortieren<\/h2>\n<p>Wenn du dich mit einem der beiden oben genannten Probleme identifizieren kannst, hilft es dir in einem ersten Schritt, deine Gedanken zu sortieren und sie zu Papier zu bringen. Mache dir eine \u00dcbersicht \u00fcber deine Informationen. Das kann abh\u00e4ngig von deinen pers\u00f6nlichen Vorlieben eine Mind-Map sein, ein Poster, eine Auflistung oder ein klassisches Notizbuch. Mit dieser \u00dcbersicht \u00fcber deine Quellen hast du einen ersten Schritt getan und f\u00fchlst dich weniger von der Flut der Aufgaben \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>3. Stressmanagement<\/h2>\n<p>Falls du dich zu sehr unter Druck setzt oder Angst vor einem schlechten Text hast, solltest du auch diese Gedanken zu Papier zu bringen. F\u00fchre dir vor Augen, dass niemand von einem Tag auf den anderen zum perfekten Autor wird und du immer einen zweiten Versuch hast, wenn du mit deinem ersten Text nicht zu hundert Prozent zufrieden bist. Trenne daher den Prozess des Schreibens vom Redigieren: Wenn du deine Gedanken verschriftlichst, muss nicht sofort ein perfekter Text entstehen. Du kannst diesen immer noch in einem zweiten Schritt optimieren und musst dich daher nicht schlecht f\u00fchlen, wenn du nicht auf Anhieb zufrieden bist.<br \/>\nDass du dich gestresst f\u00fchlst, liegt m\u00f6glicherweise aber auch schlicht und ergreifend daran, dass du objektiv betrachtet zu viel Stress hast. Wer zu viele Aufgaben im Hinterkopf hat, kann seiner Kreativit\u00e4t nur schwer freien Lauf lassen und f\u00fchlt sich zu verkrampft. Daher ist es sinnvoll, dass du dir bewusst Freir\u00e4ume zum Schreiben in deinem Kalender schaffst und dir vornimmst, in dieser Zeit einzig und allein an deinen Text zu denken. Alle anderen Gedanken werden aus dem Kopf verbannt.<\/p>\n<h2>4. Konzentration erlernen<\/h2>\n<p>In dieser Schreibzeit steht also einzig und allein dein Text im Vordergrund. Zu Beginn mag es dir dennoch schwer fallen, dich vollkommen auf die Zeilen auf deinem Papier oder Laptop zu konzentrieren. Das ist aber kein Grund zum Verzweifeln, denn Konzentration kann erlernt werden. Finde heraus, wie du deine Gedanken am besten ordnen kannst: Zu welcher Tageszeit f\u00fchlst du dich besonders wach und ungest\u00f6rt? Hilft dir klassische Musik beim Schreiben oder magst du lieber vollkommene Stille? Hilfreich sind auch Rituale wie das Aufsetzen von Ohrst\u00f6pseln, mit denen du deinem Kopf signalisierst: Jetzt ist Zeit, dass ich nur noch an meinen Text denke.<br \/>\nWenn du nach einiger Zeit merkst, dass deine Konzentration abnimmt, solltest du aktiv dagegen ansteuern. Eine kurze Pause kann genauso helfen wie ein Ortswechsel. Wichtig ist, dass du alle \u00e4u\u00dferen St\u00f6rfaktoren abstellst und zum Beispiel nicht st\u00e4ndig auf dein Handy oder in dein E-Mail-Postfach schaust. Der kurze Blick in die sozialen Netzwerke dauert in der Theorie zwar nur einige Sekunden, f\u00fchrt aber oft dazu, dass du abschweifst und am Ende sinnlos im Netz surfst. Das verhinderst du, indem du dir realistische Tagesziele setzt. Setze diese nicht so ambitioniert, dass sie dich l\u00e4hmen (siehe Punkt 3), aber so hoch, dass sie dich anspornen und zum konzentrierten Arbeiten verleiten.<\/p>\n<h2>5. Free Writing<\/h2>\n<p>Alle Tipps haben bislang nicht geholfen und du sitzt immer noch vor einem leeren Blatt Papier? Dann solltest du es m\u00f6glicherweise mal mit einer Free Writing Session probieren. Schreibe einfach alles auf, was dir gerade einf\u00e4llt: Deine gr\u00f6\u00dften Missgeschicke in diesem Monat, was du heute gegessen hast oder einfach nur, dass du gerade eine Schreibblockade hast. Schreiben ist ein Prozess, den man erlernen kann. Je \u00f6fter du schreibst, desto eher ger\u00e4tst du in einen Konzentrationsschub. Es kann auch helfen, dass du deinen Text nicht mit dem Einstieg oder der Einleitung beginnst, sondern einfach mittendrin anf\u00e4ngst. Niemand sagt, dass dein Schreibprozess linear verlaufen muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du sitzt vor einem Blatt Papier oder einem Word-Dokument am Computer und es passiert: nichts. Dabei hast du genug zu tun und musst dringend eine Hausarbeit f\u00fcr die Schule oder Universit\u00e4t, einen Artikel f\u00fcr deinen Blog verfassen oder endlich den ersten Satz deines geplanten Romans schreiben. 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