{"id":2954,"date":"2018-02-06T10:00:57","date_gmt":"2018-02-06T09:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/?p=2954"},"modified":"2018-02-02T08:18:34","modified_gmt":"2018-02-02T07:18:34","slug":"bessere-konzentration-beim-schreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/allgemein\/bessere-konzentration-beim-schreiben.html","title":{"rendered":"Tipps, wie du dich beim Schreiben besser konzentrieren kannst"},"content":{"rendered":"<p>Ein Buch zu schreiben war schon immer dein Traum \u2500 doch dann sitzt du vor dem leeren Word-Dokument an deinem Computer und dir f\u00e4llt kein vern\u00fcnftiger Satz ein, den du aufschreiben kannst. Du bist unkonzentriert und \u00e4rgerst dich gleichzeitig dar\u00fcber, dass du dich permanent ablenken l\u00e4sst.<br \/>\nDieses Gef\u00fchl kommt dir bekannt vor? Kein Wunder, denn die meisten Menschen haben zumindest hin und wieder Konzentrationsprobleme. Ob im Job, beim Lernen f\u00fcr Uni und <a href=\"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/beispielbuecher\/praktikumsbericht\/\">Schule<\/a> oder eben beim Verfassen eines Textes \u2500 eine l\u00e4ngere Zeit lang fokussiert an einem Thema zu arbeiten f\u00e4llt vielen schwer. Das ist jedoch kein Drama, denn Konzentrationsf\u00e4higkeit l\u00e4sst sich erlernen. Wir haben Tipps, wie du dich beim Schreiben besser konzentrieren kannst!<\/p>\n<h2>Ablenkungen vermeiden<\/h2>\n<p>Dein Handy liegt auf dem Schreibtisch und immer wieder leuchtet das Display auf: Du empf\u00e4ngst E-Mails oder private Nachrichten bei <a href=\"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/technik-und-tools\/whatsapp-buch.html\">WhatsApp<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/technik-und-tools\/facebook-nachrichten-sichern.html\">Facebook<\/a> und Co. Kein Wunder, dass du deine Gedanken immer wieder abschweifen. Diese Spirale kannst du aber ganz leicht durchbrechen. Schaffe alles aus dem Weg, das dich ablenken kann!<br \/>\nEine erste Ma\u00dfnahme ist es, dass du dir eine gute Arbeitsatmosph\u00e4re schaffst. R\u00e4ume deinen Schreibtisch auf und verbanne alles, was dich potentiell ablenken kann. Am besten schaltest du dein Handy aus und, wenn m\u00f6glich, auch gleich das WLAN. So gibt es nur noch wenige St\u00f6rquellen, die deinen Gedankenfluss stoppen k\u00f6nnen.<br \/>\nBitte auch deine Mitmenschen, dich in deiner Arbeitszeit nur im Notfall zu st\u00f6ren. Falls dich Ger\u00e4usche wie Baul\u00e4rm vom Arbeiten abhalten, kannst du dir selbst mit Ohropax oder sogar einem professionellen Geh\u00f6rschutz Ruhe verschaffen. Das Gef\u00fchl auf den Ohren mag zwar zun\u00e4chst leicht nervend sein \u2500 doch daf\u00fcr wirst du mit wunderbarer Stille belohnt, in der du gut arbeiten kannst!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Ziele setzen<\/h2>\n<p>Dass du dein Buch m\u00f6glichst schnell fertigstellen m\u00f6chtest, ist verst\u00e4ndlich. Trotzdem hilft es dir nicht weiter, wenn du dir unrealistische Ziele setzt. Im Gegenteil, dadurch wirst du eher entmutigt und bist folglich unkonzentriert. Besser ist es, dass du dir Nahziele setzt, die du problemlos einhalten kannst. Zum Beispiel: \u201eIch arbeite jetzt eine halbe Stunde lang konzentriert am Kapitel und mache danach f\u00fcnf Minuten Pause.\u201c Auf diese Weise ist die erste H\u00fcrde nicht so hoch und deine Angst, das Ziel zu verfehlen, ist entsprechend kleiner. Wenn du diesen Konzentrations-Rhythmus mehrmals wiederholst, gew\u00f6hnst du dich schnell daran und das Fokussieren f\u00e4llt dir immer leichter.<br \/>\nFalls du neben dem Schreiben deines Textes noch weitere Aufgaben erledigen musst, bringst du diese am besten zu Papier. Deine To Do-Liste mag zwar immer noch beunruhigend lang sein, doch immerhin siehst du die Aufgaben jetzt schwarz auf wei\u00df vor dir und hast sie nicht permanent im Hinterkopf.<\/p>\n<h2>Probleme bew\u00e4ltigen<\/h2>\n<p>Nicht nur Nachrichten auf dem Handy lenken dich beim Schreiben ab, sondern auch die Gedanken in deinem Kopf. Wenn du immer wieder \u00fcber den Streit mit deiner Freundin, das verkorkste Wochenende bei deinen Schwiegereltern oder andere unangenehme Situationen nachdenkst, kannst du dich naturgem\u00e4\u00df nicht konzentrieren. Schaffe daher Probleme aus der Welt, die dich vom Schreiben abhalten. Das kannst du durch kl\u00e4rende Gespr\u00e4che erreichen. Falls du das Problem f\u00fcrs Erste nicht l\u00f6sen kannst, solltest du es so weit wie m\u00f6glich aus deinen Gedanken verbannen. Sage dir zum Beispiel: \u201eIch kann gerade nicht \u00e4ndern, dass XY auf mich w\u00fctend ist. Aber bis heute Abend werde ich nicht mehr dar\u00fcber nachdenken.\u201c<\/p>\n<h2>Ausgeruht sein<\/h2>\n<p>Sp\u00e4testens wenn deine Batterien leer sind, kannst du dich nicht mehr auf ein Thema konzentrieren, egal wie dringend du den Text fertigstellen musst. Auch in den gr\u00f6\u00dften Stressphasen solltest du dir daher Pausen g\u00f6nnen. Schaffe dir feste Pausenzeiten und halte dich daran. Am besten g\u00f6nnst du dir pro Stunde eine kurze Pause von 5-10 Minuten. Nach einigen Konzentrationsphasen solltest du eine l\u00e4ngere Pausen von mindestens 20 Minuten geben. In dieser Zeit solltest du dich vom Bildschirm entfernen und zum Beispiel frische Luft tanken. Auch ein kleiner Spaziergang tut dir nach dem langen Sitzen gut.<br \/>\nWenn du dich eigentlich gerade in einer Konzentrationsphase befindest, aber immer m\u00fcder wirst, hilft kein Zwang mehr. Anstatt literweise Kaffee zu trinken, solltest du dir einen kleinen Powernap g\u00f6nnen. Dabei kannst du Musik h\u00f6ren oder einfach die Stille genie\u00dfen. Wichtig: Nach allersp\u00e4testens 30 Minuten ist Schluss, sonst verf\u00e4llst du n\u00e4mlich in ein richtiges Tief und dein Kreislauf f\u00e4hrt herunter. Dann passiert genau das Gegenteil von deinem Ziel: Du bist noch m\u00fcder, als du es vorher warst.<br \/>\nDamit du am Arbeitsplatz ausgeruht bist, solltest du auch ausreichend trinken und deinen Blutzucker aufrecht halten. Iss zwischendurch etwas Obst oder N\u00fcsse. In deinen Pausen solltest du au\u00dferdem dein Arbeitszimmer gut durchl\u00fcften.<\/p>\n<h2>Rituale schaffen<\/h2>\n<p>Wenn Kinder einschlafen sollen, helfen ihnen oftmals Rituale wie zum Beispiel die immer gleiche Gute-Nacht-Geschichte. Auch Erwachsene kommen schneller zur Ruhe, wenn sie ein Ritual haben. Je nach deinen pers\u00f6nlichen Vorlieben kannst du zum Beispiel die immer gleichen Entspannungs\u00fcbungen wiederholen, bevor du dich an den Schreibtisch setzt. Eine beliebte Alternative ist es auch, klassische Musik zur Konzentrationssteigerung zu h\u00f6ren. Dieser \u201eMozart-Effekt\u201c ist sogar nachgewiesen: Menschen, die klassische Musik h\u00f6ren, k\u00f6nnen sich besser konzentrieren. Ob du Musik h\u00f6rst oder Yoga machst, ist ganz egal. Such dir ein Ritual, das zu dir passt und dir beim entspannten Schreiben weiterhilft.<br \/>\nAuch wenn du s\u00e4mtliche Tipps einh\u00e4ltst, wirst du immer wieder unkonzentrierte Phasen beim Schreiben erleben. Das ist v\u00f6llig normal, schlie\u00dflich ist kein Mensch t\u00e4glich in der gleichen Verfassung. Die Hauptsache ist, dass du dich von kleinen R\u00fcckschl\u00e4gen nicht entmutigen l\u00e4sst. Freue dich \u00fcber jeden Tag, an dem du konzentriert an deinem Text gearbeitet hast. Daf\u00fcr hast du dir auch eine kleine Belohnung verdient.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Buch zu schreiben war schon immer dein Traum \u2500 doch dann sitzt du vor dem leeren Word-Dokument an deinem Computer und dir f\u00e4llt kein vern\u00fcnftiger Satz ein, den du aufschreiben kannst. Du bist unkonzentriert und \u00e4rgerst dich gleichzeitig dar\u00fcber, dass du dich permanent ablenken l\u00e4sst. Dieses Gef\u00fchl kommt dir bekannt vor? 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