{"id":2811,"date":"2017-05-04T08:45:53","date_gmt":"2017-05-04T06:45:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/?p=2811"},"modified":"2017-05-04T08:44:29","modified_gmt":"2017-05-04T06:44:29","slug":"tipps-fuer-familienchronik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/ratgeber-fotobuch\/tipps-fuer-familienchronik.html","title":{"rendered":"5 Tipps f\u00fcr eine perfekte Familienchronik"},"content":{"rendered":"<p>Wo komme ich eigentlich her? Diese Frage stellt sich vermutlich jeder einmal in seinem Leben. Ahnenforschung ist dementsprechend weit verbreitet \u2013 junge und \u00e4ltere Menschen versuchen, ihren Stammbaum so weit wie m\u00f6glich zu verfolgen. Wer sich f\u00fcr seine Abstammung interessiert, m\u00f6chte seine Recherche-Ergebnisse eines Tages auch verschriftlichen. Was bietet sich daf\u00fcr eher an als eine hochwertige <a href=\"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/ratgeber-fotobuch\/familenchronik.html\">Familienchronik<\/a>, die du unkompliziert online drucken kannst? Eine solche Chronik bedeutet zwar viel Arbeit, doch der Aufwand lohnt sich! Diese Tipps helfen dir, wenn du eine Familienchronik erstellen m\u00f6chtest.<\/p>\n<p><b>1. Schwerpunkt setzen<\/b><\/p>\n<p>Eine Familienchronik ist so individuell wie die Familie, mit der sie sich besch\u00e4ftigt. Bevor du mit der Recherche beginnst, solltest du deshalb entscheiden, welche Aspekte der Geschichte dich besonders interessieren. M\u00f6chtest du m\u00f6glichst viel \u00fcber das Leben deiner (Gro\u00df-)Eltern herausfinden? Oder interessiert dich der Ursprung deines Nachnamens? Diese Fragen sind wichtig f\u00fcr deine weitere Recherche, weil du anschlie\u00dfend zielgerichtet nach Informationen und Details suchen kannst.<\/p>\n<p>Falls du eine Familienchronik als Geschenk f\u00fcr jemanden erstellen m\u00f6chtest, ist das ebenfalls eine Hilfe f\u00fcr dich: Denke dar\u00fcber nach, wof\u00fcr sich der Beschenkte besonders interessiert. Falls du deiner Oma eine Familienchronik zum 80. Geburtstag schenken m\u00f6chtest, k\u00f6nntest du den Schwerpunkt zum Beispiel auf ihre Generation legen und herausfinden, wie es ihren Cousins, Tanten\/ Onkeln und Geschwistern geht. Auch wenn du dir einen Fokus f\u00fcr deine Recherche gesetzt hast, solltest du offen sein f\u00fcr Neues: Oft ergeben sich in Gespr\u00e4chen interessante Aspekte, von denen du vorher nichts geahnt hast.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><b>2. Recherche<\/b><\/p>\n<p>Wenn du dich f\u00fcr einen Schwerpunkt entschieden hast, geht es mit der Recherche los: Am besten beginnst du zun\u00e4chst mit den Angeh\u00f6rigen in deiner direkten Umgebung. Lass dir von ihnen alte Fotos zeigen und schreibe dir Details auf, die dir wichtig erscheinen. Damit du nicht den \u00dcberblick verlierst, solltest du dir am besten eine \u00dcbersicht verschaffen und zum Beispiel einen vorl\u00e4ufigen Stammbaum erstellen. Darin kannst du festhalten, wer mit wem verwandt ist. Am besten schreibst du dir zu jeder Person weitere Informationen auf und notierst dabei, von wem du diese Details erfahren hast. Wenn du mit sehr vielen Personen gesprochen hast, verlierst du andernfalls die \u00dcbersicht und kannst dich sp\u00e4ter nicht mehr erinnern, an wen du dich wegen Nachfragen wenden kannst. Wenn du magst und deine Ansprechpartner damit einverstanden sind, k\u00f6nntest du w\u00e4hrend der Gespr\u00e4che auch ein Diktierger\u00e4t laufen lassen.<\/p>\n<p>Hilfreich ist es auch, jeden Gespr\u00e4chspartner zu fragen, welche Personen dir weitere Informationen geben kann. Vielleicht gibt es in deiner Familie Ahnenforscher, die dich an ihren Ergebnissen teilhaben lassen. Falls es in deiner weit entfernten Verwandtschaft Personen gibt, von denen dir die Kontaktdaten fehlen, hilft auch eine Recherche in den sozialen Netzwerken: Gerade j\u00fcngere Familienmitglieder findest du \u00fcber Facebook und Co.<\/p>\n<p>Wenn du durch Erz\u00e4hlungen nichts Neues mehr erf\u00e4hrst, kannst du im Standesamt nachfragen: Dort erh\u00e4ltst du Kopien von Urkunden, wenn du einen Verwandtschaftsnachweis vorzeigen kannst. Wenn du deine Familiengeschichte besonders weit zur\u00fcckverfolgen m\u00f6chtest, solltest du auch in speziellen Internetportalen und in Archiven recherchieren.<\/p>\n<p><b> 3. Stammbaum\/ Ahnentafel<\/b><\/p>\n<p>In deiner Familienchronik m\u00f6chtest du dem Leser einen m\u00f6glichst guten \u00dcberblick \u00fcber die Familie geben. Daf\u00fcr ist ein Stammbaum oder eine Ahnentafel ideal. Die meisten Menschen halten die beiden Begriffe f\u00fcr Synonyme \u2013 dabei entsprechen sie jeweils dem genauen Gegenteil. Ein Stammbaum zeigt die Nachkommen einer Person. Traditionell erinnert die Darstellung an einen Baum, in deren Wurzeln der Proband zu finden ist. Nach oben hin sind die Nachfahren zu sehen, die sich verzweigen. Eine Ahnentafel verfolgt einen gegenteiligen Ansatz: Sie besch\u00e4ftigt sich mit den Vorfahren einer Person. Je nachdem, welchen Schwerpunkt du dir setzt, solltest du dich also f\u00fcr eine der beiden Darstellungsformen entscheiden: Wenn du zum Beispiel mehr \u00fcber deine Vorfahren wissen m\u00f6chtest, ist eine Ahnentafel vermutlich interessanter f\u00fcr dich.<\/p>\n<p>In jedem Fall musst du dich nicht mit handschriftlichen Darstellungen abm\u00fchen, sondern kannst ein Programm aus dem Internet nutzen. Viele Websites erstellen dir innerhalb weniger Minuten eine kostenlose \u00dcbersicht \u00fcber deine Familie.<\/p>\n<p><b> 4. Gliederung erstellen<\/b><\/p>\n<p>Wenn du nach der Recherche einen guten \u00dcberblick hast, erstellst du am besten eine Gliederung. Die Familienchronik soll ansprechend und \u00fcbersichtlich gestaltet sein \u2013 deshalb solltest du gezielt vorgehen und am besten ein Inhaltsverzeichnis erstellen. Wie du deine Gliederung am besten gestaltest, h\u00e4ngt auch von deinem Fokus ab.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich beginnst du am besten mit einem Vorwort, in dem du dein Vorgehen erkl\u00e4rst: Mit welchen Personen hast du gesprochen? Zu welchem Anlass hast du die Chronik geschrieben? Nachfolgende Generationen freuen sich \u00fcber solche Informationen, die dir heute nebens\u00e4chlich erscheinen. Nach dem Vorwort k\u00f6nntest du deinen Stammbaum oder deine Ahnentafel als \u00dcbersicht vor deine Chronik stellen. Diese kannst du nach Belieben ordnen: Wenn du die Urspr\u00fcnge deines Namens recherchiert hast, beginnst du am besten damit. Danach gehst du zum Beispiel chronologisch durch und ordnest deine Seiten den einzelnen Generationen zu. Wenn du nur wenig \u00fcber deine fr\u00fchesten Vorfahren wei\u00dft, k\u00f6nntest du diese Ergebnisse zusammenfassen. Wenn du eine Chronik zum Beispiel zum Geburtstag deiner Oma schreibst, kannst du auch in der umgekehrten Reihenfolge vorgehen: Schreibe zun\u00e4chst etwas \u00fcber sie und ihre Kinder und Enkel als die \u201eStammfamilie\u201c. Anschlie\u00dfend blickst du immer weiter in ihre Vergangenheit und besch\u00e4ftigst dich mit ihren Vorfahren.<\/p>\n<p><b> 5. Lebendig erz\u00e4hlen<\/b><\/p>\n<p>Eine Familienchronik lebt nicht nur von einer m\u00f6glichst detaillierten Vorstellung aller wichtigen Daten, sondern auch von Geschichten und Bildern. Daher ist es eine sch\u00f6ne Idee, dass du Texte zu einzelnen Generationen oder Familienmitgliedern schreibst. Beschreibe zum Beispiel den Lebensweg deiner Urahnen oder thematisiere das Schicksal von Familienmitgliedern, die ausgewandert sind. Auch schwierige Lebenssituationen solltest du dabei nicht vergessen: Wie erging es deinen Vorfahren zum Beispiel in den Weltkriegen? Wie haben sie weltpolitische Ereignisse wie den Mauerfall erlebt? Solche Details sind gerade f\u00fcr Generationen interessant, die zu dieser Zeit nicht gelebt haben.<\/p>\n<p><a name=\"_GoBack\"><\/a>Wenn du solche Texte mit eingescannten Fotos von deinen Vorfahren und einem Stammbaum kombinierst, hast du schon bald eine <a href=\"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/beispielbuecher\/familienchronik\/\">Familienchronik<\/a> geschaffen, die auch f\u00fcr nachfolgende Generationen interessant ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/retro-1483781_1920.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-2817 size-medium\" src=\"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/retro-1483781_1920-600x469.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/retro-1483781_1920-600x469.jpg 600w, https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/retro-1483781_1920-768x600.jpg 768w, https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/retro-1483781_1920-1024x801.jpg 1024w, https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/retro-1483781_1920-294x230.jpg 294w, https:\/\/www.kleingedruckt.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/retro-1483781_1920.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo komme ich eigentlich her? 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